Gespräch mit Aki Reinke über 35 Jahre Fondsbranche

Shownotes

Thomas Richter spricht mit Hans Joachim „Aki“ Reinke (Vorstandsvorsitzender der Union Investment), der nach 35 Jahren in den Ruhestand gehen wird, in der neuen Podcast-Folge über die Entwicklung der Fondsbranche seit den frühen 90er, als Fondsgesellschaften alles andere als hip waren. Sie beleuchten die Veränderungen in Vertrieb, Produkten und Regulierung sowie die Reform der privaten Altersvorsorge und die Zukunft der Branche. Auch geht es um die persönliche Perspektive: Welche Momente waren für Aki Reinke besonders prägend?

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00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu unserem BVI Podcast.

00:00:16: Normalerweise mache ich ja keine Podcasts mit BVI Mitgliedern oder Repräsentanten von BVI-Mitgliedern, aber heute machen wir eine Ausnahme denn heute habe ich einen ganz besonderen Gast hier nämlich Aki Reinke vom Union Investment.

00:00:32: Hallo Aki!

00:00:33: Vielen Dank für die Einladung Thomas.

00:00:35: das ist ne große Ehre.

00:00:36: Wir blicken jetzt mal zurück auf fünfunddreißig Jahre.

00:00:41: Ich denke der ganze Markt weiß, dass du in einigen Wochen aufhören wirst.

00:00:45: Wirst den Ruhestand gehen?

00:00:46: Wir blicken jetzt mal zurück auf thirty-fünf Jahre Aki Reinke in der Formbranche.

00:00:52: Was in dieser Zeit passiert ist in all den Jahren wie sich das Formmanagement verändert hat Wie sich der Vertrieb verändert hat Und nicht zuletzt wie vielleicht du selbst dich verändert hast.

00:01:03: Ich fange mal ganz kurz an mit den riesenlichen Stationen deines Lebenslaufs.

00:01:07: Du hast am Anfang des Vertriebsberater bei der Union angefangen.

00:01:13: In den letzten Jahren wurde du Geschäftsführer der Union Investment Privatfonds, im Jahr die Mitglied des Vorstandes der Asset Management Holding und seit dem Jahr im Jahr zum Vorstandsvorsitzenden.

00:01:26: Wir haben damals gleichzeitig angefangen mit dem, was wir jetzt machen.

00:01:32: Ich wurde Hauptgeschäftsführerin beim BVI.

00:01:35: Wir haben jetzt tatsächlich schon über fünfzehn Jahre einen gemeinsamen Weg hinter uns und einiges, glaube ich in der Zeit auch bewirken können.

00:01:43: Da muss man direkt eins vorn wegschicken – der BVI- und die Fongbranche, das sage ich nicht weil ich hier sitze kann froh sein dass sie jemand wie dich an der Spitze hat und dass du mit allen Kolleginnen und Kollegen des BVIs einen sensationellen Job machst.

00:01:58: Kleines Zeichen des Ausdrucks war das was du beim Thema Altersvorsorge für uns als Branche gemacht hast.

00:02:05: Und das sollte man vorwegheben, weil wir sind ein kleiner feiner Verein mit dem BVI der den sensationellen Job macht!

00:02:12: Das höre ich gerne.

00:02:12: ganz herzlichen Dank Akil.

00:02:14: vielen Dank für das Lob aus deinem Mund.

00:02:16: du warst ja auch einige Jahre Vorstand beim BVI.

00:02:21: Lass uns noch mal einsteigen mit dem Beginn damals.

00:02:26: Warum bist du ausgerechnet, dass die Union zu einer Fondsgesellschaft gingen?

00:02:31: Wenn wir uns das mal anschauen.

00:02:33: Die Union hat die USA € sieben Milliarden Euro an der Management.

00:02:38: Die DPS war mit großem Abstand Marktführer und hatte ja aber auch nur sechzehn Milliarden Euro.

00:02:44: Der größte Fonds in der Union war damals der Uni Renta.

00:02:48: mit anderen Worten von den Sieben Milliarden waren vier Milliarden in einem Fonds.

00:02:53: Warum bist Du damals so eine Klitsche?

00:02:55: Meine Kollegen aus der Volksbank, die haben es noch anders formuliert.

00:02:58: Thomas dem gesagt hat was willst du bei dem Scheißverein?

00:03:01: Damals war Fong-Gesellschaften nicht hip oder die Fongindustrie war nicht hip und die Union war schon gar nicht hip.

00:03:07: Ich hab mich immer fürs Wertpapiergeschäft interessiert Und ich war ja bei einer Volksbank am Rande von Bonn und dort lebten alle Diplomaten Da lebten alles Bundestagsabgeordneten und wir haben Pakt stort vom The Scratch Das Wertpapiergeschäft aufgebaut und ich wurde sehr frühzeitig mit Unionfunk konfrontiert.

00:03:26: Und ein neunzig hat mich ein ehemaliger Kollege dann bei der Union gefragt, ob ich nicht zur Union kommen will?

00:03:33: Dann bin ich da hingegangen und in der Tat das war damals im Verein, der sehr verschlafen war.

00:03:38: Wir waren nicht in Anführungsstrichen gut wir hatten also nicht so richtig was auf der Pfanne.

00:03:45: aber es war für mich immer wichtig und daher kommt auch mein Anspruch etwas besser zu machen.

00:03:50: Wir gehörten zur Familie der Volks- und Reifeisenbanken immer, das war ein großer Vorteil.

00:03:55: Man hat unsere Fonds aber nicht verkauft weil sie gut waren sondern mal zu Familie gehören.

00:03:59: und du weißt Thomas neid ist immer scheiße Und vor diesem Hintergrund war es mir wichtig dort als einen Teil etwas zu verändern.

00:04:07: Der Boom mit Investmentfonds in Deutschland ging ja erst so'n paar Jahre später los.

00:04:12: Ja das war es!

00:04:13: Ingefähr so'ne Ninzig Siebenund Neunzig.

00:04:15: da ist er dann das Fondgeschäft in Deutschland langsam durchgestartet.

00:04:20: Also der erste große Punkt war für uns, weißt du selber noch, Zinsabschlasteuer.

00:04:24: Vorher spielte das Thema Fongeschäft überhaupt keine Rolle.

00:04:27: Das erste große Thema war Zins-Abschlasteuer mit dem Boom der Luxemburger Gesellschaften.

00:04:31: Das war nur erster Baster.

00:04:33: Dann war es im Jahr dektausendzehntausendzehn.

00:04:35: Eines war das Thema Dotcom und zweitausend war ein sehr gutes Fongjahr.

00:04:39: So dann war jetzt das nächste große Hype eigentlich erst kommen so ab zwei tausendfünf, zwei taunensächs Und dann ging's erst doch richtig los.

00:04:48: Und dann kam aber auch schon die Finanzkrise.

00:04:51: Wichtig!

00:04:52: Und da hatten wir als Branche, letzten Endes damit auch ihr bei der Union, eine wirklich ernstzunehmende Krise damals mit der Schließung der offenen Immobilienfonds.

00:05:02: Das war ne harte Zeit damals.

00:05:04: Also das Thema im Jahr two-tosend acht war wenn man schon viele Punkte ansprechen, ein Rieseneinschnitt.

00:05:10: du erinnerst dich?

00:05:11: Unser aller Kanzlerin sagte damals in den Nachrichten Einlagen sind

00:05:16: sicher?!

00:05:17: Das gilt nicht für Fonds, wurde dann nochmal bestätigt von Herrn Steinbrück im heute Journal.

00:05:23: Der Satz war nicht so klemmer weil wir institutionell ja immer getrennt waren und sicher waren Und wir haben wirklich nichts anderes vorbereitet als die Abwicklung der Union denn wir haben in einem Quartal dreißig Milliarden verloren, dreißzig Milliarden.

00:05:36: Wir haben Fondschließung vorbereitet, wir haben alles gut überstanden aber das war ein Rieseneinstand

00:05:42: Das war schlimm.

00:05:42: aber ihr musstet eure Fonds ja nicht schließen?

00:05:44: Nein

00:05:44: wir mussten sie nicht schliessen Aber wir haben Tag und Nacht alles vorbereitet.

00:05:49: Ja, du kamst zwei Zehen dann in die Spitze der Union des BVI... ...und als ich damals meine Antrittsrunde in Berlin gemacht habe war das das einzige Thema.

00:06:00: Ich bin da zu Abgeordneten, die mir erzählt haben sie hätten waschkopfweise Post bei sich im Wahlkreis von Kundengeschlossenerfonds.

00:06:08: Sie kämen jetzt nicht an ihr Geld ran und sie wollten doch dies und jenes für ihre Kinder finanzieren usw.. Das war ein extrem schlechter Start für mich, damals auch wahrscheinlich für dich weil wir mitten in diese Krise geworfen wurden.

00:06:21: Damals stand einiges auf dem Spiel.

00:06:24: also das BMF wollte Spezialfonds abschaffen sie wollten offene Immobilienfonds abschaffen.

00:06:29: konnten wir dann alles verhindern?

00:06:30: aber damals bist du auch schon relativ schnell politisch aktiv geworden und bis heute ist ja die Union eine der Gesellschaften die am politischsten isst von den Fondgesellschaften die in Deutschland aktiv sind.

00:06:44: Das ist, hat doch ein Grund.

00:06:46: Jetzt könnte man ja erstens sagen naja warum übernimmt nicht der Bundesverband der Volks- und Reifeisenbanken

00:06:51: zum Lobbyarbeit?

00:06:54: Ist

00:06:54: eine legitime Frage.

00:06:56: da ist das Thema Assert Management immer nur ein Randthema.

00:06:58: dass meine ich gar nicht böse.

00:07:00: das war der erste Grund und der zweite Grund ist wir haben aber gesagt es ist ne zweiteiliger Strategie gemeinsam mit dem BVI weil alles das was wir in der Lobby Arbeit machen stimmen wir immer mit euch mit dir ab.

00:07:10: Wir glauben aber, dass es immer gut ist, zweigleisig zu fahren.

00:07:14: Und wir können auch auftreten weil unsere Governance natürlich so ist das ich keinen Vorgaben folgen muss!

00:07:21: Wir haben kein Zwang wie eine DWS, wir haben keine Zwang die ja nur Abteilung der Bank ist und bei der AGI ist manchmal auch schwierig.

00:07:29: Wir haben eine Governance die für uns erlaubt unser Interessen wahrzunehmen und das ist für mich sehr wichtig.

00:07:34: Lobbyarbeit ist ne Herzensangelegenheit macht doch viel Spaß.

00:07:37: Du bist ja auch im CDU-Wirtschaftsrat, Vorsitzender der Altersvorsorge von Kommission.

00:07:42: Ja das war ganz für mich wichtig weil wir wollten damit untermauern was uns gelungen ist dass Altersversorgung nicht eine Alleinveranstaltung ist der Versicherer und das haben wir dann glaube ich auch ganz gut hinbekommen.

00:07:51: Das haben wir jetzt glaube ich geschafft mit dem Alters vorsorgedepot.

00:07:54: also da kam mir ihnen die Vorrangstellung abgelaufen beim Thema Alters Vorsorge.

00:07:59: Wie hast du es dann geschafft in den Jahren seitdem du Vorstandsvorsitzende bis die Union zur zweitgrößten Vorgesellschaft in Deutschland zu machen?

00:08:07: Ich habe eher, jeder Mensch hat etwas was ihn antreibt zu sagen ist die Genossen nicht die Politischen sondern die Volks- und Reifeisenbank.

00:08:14: Mich treibt immer an ich will Erfolg haben und ich nehme es immer sehr sportlich.

00:08:18: Du weißt dich kommen aus dem Wasserball und für mich sind zwei drei Dinge wichtig erstens Erfolg haben.

00:08:22: zweitens das funktioniert nur mit einem Team.

00:08:24: ich hab ein sensationelles Team Und wenn du mal die Personalkennziffer in der Union anschaust Durchschnittchenmitarbeiter, es ist elf Jahre bei mir.

00:08:32: Management ist dreizehn Jahre bei mehr.

00:08:34: Wir haben eine Fluktuation von zwei Komma vier Prozent und dies nur noch in Nordkorea.

00:08:38: geringer hat andere Gründe.

00:08:39: wir sind ne sehr eingeschworene Gemeinschaft und Familie Und ich habe die Ehre mit den besten der Besten zusammen zu arbeiten.

00:08:45: deswegen war das für uns immer so Das höhere Ziel!

00:08:49: Wir haben etwas dann ab zwei tausend zehn gemacht dass wir uns ausschließlich stark auf der Retail Seite auf das konzentriert haben was wir können.

00:08:58: Das sind im Wesentlichen einmal die Themen Alltagsversorge, das sind die Ansparprozesse.

00:09:03: Das sind die Einmalanlage und den Vermögensstrukturierungsprozeste eigentlich nur vier Dinge.

00:09:07: Das haben wir konsequent durchgezogen und du weißt gerade beim Thema Ansparen haben uns am Anfang der Reise viele belächelt was sie heute nicht mehr tun.

00:09:15: Und insofern der Fokus auf das wesentliche komplettes Bekenntnis zu Volks- und Reifeisenbanken nach dem Motto Den geht's gut uns geht es gut!

00:09:23: Und das hat doch schon sehr geholfen.

00:09:25: Ja, das hat so befunktioniert.

00:09:26: Ich meine die letzten sechzehn Jahre war eine große Erfolgsgeschichte für die Union.

00:09:32: Das ist auch eine Herzensangelegenheit!

00:09:34: Wir sind auch gesegnet dass wir eine einseitige exklusivität haben denn ich arbeite auf der Redezeiter, weil du weißt exklusive mit Volks- und Reifeisenbanken können aber auch mit jedem anderen zusammenarbeiten Und das ist für uns auch ein großer Ansporn Denn dadurch müssen wir auch jeden Tag besser werden.

00:09:52: Jetzt sagst Du Fokus auf Retail.

00:09:54: Ihr habt aber auch immer einen Fokus auf aktiv gemanagte Fonts gelegt, wie viele andere in der Branche auch bis zuletzt.

00:10:01: Aber man sieht ja jetzt doch deutlich dass einer nach dem anderen auch ETFs auflegen möchte oder in irgendeiner Weise mit ETFs kooperiert.

00:10:09: Habt ihr da den Zug verpennt?

00:10:11: Also das erste ist ich bin fundamentale aktiver Assetmanager und das sage ich auch aus Überzeugung weil gerade beim Thema Nachhaltigkeit und generell auch beim Thema von Selektionsprozess glaube ich, dass aktives Assetmanagement in diesen unsicheren Zeiten immer ein Mehrwert bietet.

00:10:26: Dass das eine nicht nur im normalen Prozess sondern auch bei dem Thema Nachhaltigkeit weil wir versuchen diejenigen rauszusuchen die sich am besten im Transformationsprozess verhalten.

00:10:38: Wir sind auch nicht wie man mir immer nach sagt per se gegen ETFs.

00:10:41: Wir haben in unserem Fonds Vermögensverwaltungslösung ja auch ETFs.

00:10:44: gar keine Frage.

00:10:45: und dort wo wir auch keine Kompetenz haben nutzen wir auch ETF's.

00:10:47: gar keine frage.

00:10:49: Nur erstens werden wir keine produzieren.

00:10:51: Ich meine jetzt die Passiven, weil niemand auf der Welt auf mich gewartet hat.

00:10:54: Weil die skalen Effekte könnten wir nicht haben.

00:10:57: und zweitens sag ich, ich biete halt ein Mehrwert.

00:11:00: bei aktiven ETFs sind wir ja jetzt mit dabei wie du weißt.

00:11:03: Wir haben über Kwonium die ersten zwei aufgelegt insbesondere mit der Stoßrichtung institutionelles Geschäft.

00:11:09: das ist aber eine andere Nummer als das Thema passive ETF's.

00:11:12: da müsste man schon in der Antwort trennen.

00:11:15: Momentan haben wir ja wirklich einen sehr starken Trend zu passiven Produkten.

00:11:20: Wir haben in der BVI-Statistik seit über drei Jahren nur noch Abflüsse.

00:11:24: Netto, Mittelabflüssee aus aktiv gemanagten Fonds und... Aber

00:11:28: bei uns nicht!

00:11:28: Wenn du das letzte Jahr dir anschaust wir haben letztes Jahr ...dreienzwanzigkommadrei Milliarden Neugeschäft und dreienzwenzigkomadrei Milliarde Neuggeschäfte davon zwölfkommar sechs Milliarden.

00:11:37: Rittergeschäft ist nur aktiv.

00:11:39: Das heißt ich glaube nun nicht dass es geht.

00:11:42: Es geht sogar?

00:11:42: Es geht sehr gut.

00:11:43: also ich denke einen großen Anteil daran haben Sparbläne

00:11:47: Ja, und das ist ja das was ich am Anfang sagte wo jeder gelächelt hat.

00:11:51: Ich meine dafür sind wir in neunzehnt sechsten fünfzig alle gegründet worden weil wir ratierliches sparen eigentlich einen vordergrund stellen sollten.

00:11:59: Wir haben eins Komma achten Millionen Sparverträge wie du weißt über das Thema Riester als größter Anbieter im Fondsbereich von Riester Und wir haben zusätzlich noch mal ungefähr fünf Millionen normale Spar Verträge.

00:12:10: Insgesamt kommen nur durch die Spar verträge ein jährliches Volumen von ungefähr zehn Milliarden Nettoabsatz, das ist ein Geschäft was Spaß macht und wo wir ja auch nachgewiesen haben als ein Beispiel über Riester dass es Mehrwert liefert.

00:12:25: Denn wir können die Schälte der Politik zu Riester nicht so ganz nachvollziehen denn Anleger die bei uns in Riester eingestiegen sind haben per ano acht Komma vier Prozent nach Kosten ohne Zulagen und da haben wir den Mehrwert bewiesen.

00:12:41: klar gibt's gute und schlechte Aber wir haben für unsere Kunden echt ein Mehrwert geliefert.

00:12:46: Kann man immer darauf an, wann die eingestiegen sind?

00:12:48: Das ist richtig!

00:12:49: Dann hängt es zusammen mit der Zinsentwicklung.

00:12:50: Ja,

00:12:51: das ist richtig...

00:12:52: Auch wenn die Politik immer sagt, die Verbreitung ist nicht groß genug.

00:12:55: Ich finde, dass stimmt nicht.

00:12:56: Bei den Sechzehn Millionen verträgen du darfst es ja nicht an fünf und achtzig Millionen Einwundern messen sondern an denen, die förderberechtigt sind.

00:13:03: Richtig Und dann ist es schon erheblicher Anteil, sechzehntin Millionen.

00:13:07: Und gut, so die Zinsen kann hier niemand weiß Also zumindest nicht bei uns in der Branche.

00:13:11: Natürlich, wie du auch weißt wir haben uns immer für eine Evolution von Riester eingetätzt.

00:13:15: Du hast das ja in unserem Namen auch sehr gut dann nach vorne gebracht.

00:13:19: Aber es genau das was du sagst.

00:13:20: die Politik aber auch die Medien erzählen uns immer Riester wären flopp.

00:13:24: Es kommen immer starkatoartig die gleichen Argumente.

00:13:27: Erstes Argument rechnet sich nicht für den Kunden habe ich eben gesagt, acht Komma vier Prozent.

00:13:32: Zweitens ist trifft die falschen Menschen Gut siebensechzig Prozent.

00:13:35: unser eins Komma acht Millionen Sparer haben zu versteuendes Einkommen unter thirty-sechtausend Euro.

00:13:41: Ich glaube, das sind die Menschen, die es treffen

00:13:42: sollte.".

00:13:43: Und dann kommt das perfideste Sassenmode.

00:13:45: Riester ist in der Verbreitung ein Flop.

00:13:47: Da darf man nicht vierundachtzig Millionen Bundesbürger nehmen, sondern sechsunddreißig Millionen Förder berechtigen.

00:13:52: und wenn von sechsund dreißig Million Förderberechtigten in der Spitze achtzehn Komma sechs Riester hatten?

00:13:57: Ist das die erfolgreich gefördelte Altersvorsorge Europas Punkt?

00:14:00: So ist es!

00:14:01: Also das ist viel zu kurz da immer zu sagen ja Riester sei gescheitert.

00:14:05: Jetzt sagst du, also darauf wollte ich auch hinaus nämlich auf die Sparpläne.

00:14:09: Die DK ist ja da auch ganz gut im Geschäft.

00:14:12: Wie würden die Zahlen wohl aussehen ohne euch?

00:14:15: Also ohne DK und Union Und diese Sparplane?

00:14:18: dann hätten wir nämlich noch viel viel höhere Abflüsse aus aktiv gemanagten Fonds.

00:14:22: Dann wäre das passive Ergebnis noch viel beeindruckender als es momentan schon ist.

00:14:27: Das ist so aber deswegen haben wir uns sehr frühzeitig mit dem Thema hat jedes Sparen auf den Weg gemacht.

00:14:33: Das ist für uns übrigens auch nicht nur für die älteren Menschen Schlüssel, sondern auch für die jüngeren Menschen.

00:14:39: Denn das ratierliche Sparen jetzt gerade in der Kombination – wir werden später darauf zu sprechen kommen mit dem Thema Frühstadtrente – dass es für uns auch der Schlüssel überhaupt junge Menschen noch zu erreichen?

00:14:49: Jetzt lassen Sie mal reden über die Zukunft der deutschen Formindustrie.

00:14:52: also wird der Marschendruck weiter wachsen was zum einen an unterschiedlichen Vertriebsmodellen liegt.

00:14:58: da gibt's ja so diverse Tendenzen wie beispielsweise auch in Italien mit Uni Kredit und One Market, aber dann natürlich auch der hohe Absatz von passiven Produkten.

00:15:09: Und damit niedrigen Maschen.

00:15:10: Wie glaubst du wird sich die deutsche Formwirtschaft in den nächsten zehn Jahren entwickeln?

00:15:14: Wir sehen ja überall Übernahmen während wir so sprechen.

00:15:17: Das eine der aktuellsten Nachrichten das Schröders übernommen worden ist vom TIAA.

00:15:22: Wo siehst Du die Branche?

00:15:23: in zehn Jahren oder vielleicht in zwanzig?

00:15:25: Gestattet

00:15:26: mir einer Sekunde mal einen Rückblick.

00:15:28: vor ungefähr fünfzehn Jahren haben uns... McKinsey, Boston Consult Bane und so weiter immer erzählt.

00:15:34: Wenn du nicht Nishi bist oder ein großer Player dann bist du stark in der Mittel und du wirst verschwimmen.

00:15:39: Mit der Geschichte habe ich angefangen bei der DWL?

00:15:41: Ganz

00:15:43: genau!

00:15:43: Das war der größte Bullshit des Jahrhunderts weil jeden Tag muss eine neue Sau durch das Dorf getrieben werden.

00:15:48: Es ist keine Frage ob du groß bist oder kleiner auch noch gut bist oder schlecht dass man die erste Aussage zur Perspektive der Fondindustrie.

00:15:56: Die Funkindustrie wird in meinen Augen in Deutschland wachsen mit fünf bis sechs Prozent.

00:16:00: Und wer kann das schon von sich behaupten, in der Wachstumsindustrie zu sein?

00:16:04: Das ist das eine!

00:16:05: Weil gerade das Thema Altersvorsorge und Vermögensbildung noch mehr kommen wird gegeben der Situation des deutschen Rentensystems.

00:16:13: die größte Herausforderung neben den Themen, die du gerade schon adressiert hast sehe ich im Vertriebskanal.

00:16:20: Und das ist insbesondere das Thema Demografie.

00:16:23: Ich sehe von zwei Seiten einer Herausforderung.

00:16:26: Einmal die Herausforderung beim Berater, der unsere Produkte verkauft.

00:16:30: Denn ich mache das mal für unseren Sektor Volks- und Reifeisenbank bis zum Jahr im Jahr oder im Jahr im Jahre im Jahr.

00:16:38: Das ist eine.

00:16:39: Wenn du wachsen willst und wir wollen wachsen, dann ist es natürlich klar, die Frage zu stellen wie kompensierst Du diese Dreißigprozent?

00:16:47: Und die zweite Herausforderung in dem Mografie hast Du beim Kunde.

00:16:50: Beim Kunden hast Du zwei Herausforderungen.

00:16:52: einmal dass die Kunden in Anführungsstrichen uns wegsterben, wenn ich das mal so sagen darf.

00:16:57: Weil als Beispiel hier auch, fifty-fünfzig Prozent der Kunden von Volks- und Reifeisenbanken sind größer fünfzig Jahre.

00:17:04: Und

00:17:04: selbst du und ich wissen wie alt die in zehn Jahren sind?

00:17:07: Das heißt, du hast ein Thema Erben.

00:17:10: was passiert dann?

00:17:11: Und das zweite Thema ist natürlich das Thema Genset und Alpha.

00:17:15: werden sie überhaupt in eine Bank gehen und sich beraten lassen.

00:17:19: In welchen Banken?

00:17:20: Und in welche Banken, zur

00:17:21: Trade-Republik zum Beispiel.

00:17:22: In welcher Banken?

00:17:22: und deswegen sage ich...

00:17:24: Wie kriegt ihr die in die Frühstadt?

00:17:25: Ja

00:17:25: es ist genau das Thema was ich sage der größte positive Aufhänger und dafür bist du ja positiv.

00:17:30: Mit schuldig wird die Kombination sein zwischen Frühstattrente und jetzt dem was wir neuen Altersvorsorge erreichen denn wir werden gezielt auf diese Klientel zugehen.

00:17:41: Schau mal!

00:17:41: Wir haben zehn Komma zwei Millionen Kinder in Deutschland die ihnen die Frühstadtrende reinfallen von sechs bis achtzehn Von den Zehn Komma Zwo Millionen sind schon Kunden bei Volks- und Reifeismangel.

00:17:51: zwei Komma Fünf Fünf Millionen.

00:17:53: Und die müssen wir ansprechen!

00:17:56: Du bist dann spannend, wenn du mit denen über dieses Thema sprichst – und das wird sein.

00:18:01: Die Welt wird ja nicht nur analog sein im Vertrieb sie wird aber auch nicht wie uns immer vorgegaukelt wird digital sein sondern wir glauben ein hybrides Vertriebsmodell aus einer intelligenten Verbindung zwischen Digitalisierung und Analogenvertrieb.

00:18:15: Das ist ja letzten Endes, das was inzwischen auch die Versicherer glauben.

00:18:19: Weshalb sich jetzt im Zusammenhang mit dem Altersvorsorge-Depot oder der Alters-Vorsorgereform die Versicherung ja auch für beratungsfreien Vertrieb einsetzen?

00:18:27: Ja!

00:18:27: Also die wollen auch genau was du gesagt hast, sie wollen also beide Wege beschreiten und ich persönlich glaube auch dass es die Zukunft ist.

00:18:34: Was des Alters Vorsorge Depots angeht nach meinem Eindruck Arbeiten ganz, ganz viele in Deutschland an einem Produkt und mit immensen Einsatz was da momentan zu beobachten.

00:18:47: Es ist wirklich fantastisch das Gesetz wird kommen.

00:18:49: ich rechne mit der Sommerpause also vor der Sommer.

00:18:52: Pause es abgeschlossen Anfang siebenundzwanzig kann's dann losgehen.

00:18:56: die wesentlichen Kernpunkte sind es gibt keine Quarantie mehr In der Auszahlphase gibt es keine Verpflichtung zur Rentenversicherung mehr.

00:19:04: Was jetzt eben noch diskutiert wird, ist die Frage wie weit man zählern kann.

00:19:08: Also das ist natürlich auch ein Wettbewerbsvorteil der Versicherer, der momentan zur Hälfte nur eingeschränkt ist und es sind hundenschnittspannende Fragen.

00:19:16: aber die wesentlichen Eckpunkte der Reform stehen fest.

00:19:20: Wie sollte denn – vielleicht lasst du uns mal ein bisschen in die Produktentwicklung der Union reinschauen?

00:19:25: In welche Richtung könnte denn so'n Altersvorsorge-Depot designt

00:19:29: werden?".

00:19:30: Naja, also jetzt kennen wir ja noch nicht alle Eckdaten.

00:19:33: Aber wir arbeiten ganz klar auf der Basis weiterhin eines Produktes was streng dem aktiven Assetmanagement folgt wo wir sagen es muss sehr stark aktienlastig sein.

00:19:45: Klar Garantie nur für denjenigen der's noch will denn das war ja immer der Marke und Wir glauben an eine globale Ausrichtung.

00:19:53: Das ist die Stoßrichtung die an der wir arbeiten

00:20:00: ZDF interviewt worden, weil es ja ein europäisches Produkt gibt im Namen der Spar- und Investitionsunion.

00:20:06: Also das soll also von Sparplänen steuerlich gefördert werden.

00:20:10: Und das geht in die gleiche Richtung wie das deutsche Altersvorsorgedepot.

00:20:14: Die wollte mich unbedingt dahin bewegen dass ich das ganz toll finde.

00:20:18: Die hatte da so eine geopolitische Agenda diese Redakteuren Ja wir Europäer investieren jetzt nur noch in Europa und wollte von mir hören ja das ist das Beste was man machen kann wie wieder US-Investitionen.

00:20:29: Und ich habe mir den Gefallen aber leider nicht tun können, weil ich gesagt habe... Wenn wir den größten Kapitalmarkt der Welt links liegen lassen dann lassen wir auch die größte Rendite Chancen da links liegen.

00:20:39: Das können wir einfach nicht machen bei allem europäischen Patriotismus.

00:20:43: Also der Europäische Patriotismus hast du vorkommen recht?

00:20:46: Den kann man auf vielen Ebenen spielen, denn muss man auch spielen.

00:20:49: Beispiel für mich ist es wichtig das Thema Digitale Souveränität zu spielen Denn dort dürfen wir uns nicht von den großen Amerikanern abhängig machen, dass das eine.

00:20:59: Aber es wäre ja absolut naiv die Chancen des amerikanischen Aktienmarktes mit seiner Breite und Tiefe zu verneinen!

00:21:06: Und vor diesem Hintergrund wird's immer global sein?

00:21:09: Da kann man sich über die Gewichtung Amerika-Europa unterhalten aber alles ohne Amerika in dieser Ecke ist naiv.

00:21:15: Ja und wenn sie was europäisches, patriotisches tun wollen in Brüssel... Dann sollen sie mal ein bisschen deregulieren.

00:21:21: Dann sollen Sie einfach mal die regulatorischen und administrativen Lasten, die auf der Wirtschaft und damit auch auf der Formwirtschaft liegen reduzieren.

00:21:30: Aber da machen Sie ja nicht ernst im Brüssel!

00:21:32: Sie reden immer noch von Vereinfachung... ...sie reden immer nur noch von Burden Reduction.

00:21:36: Sie meiden das Wort Deregulierung wie der Teufel des Weihwasser.

00:21:40: Alles Lippenbekenntnisse was da kommt von von der Leyen und anderen.

00:21:43: Ich bin jetzt ganz dankbar dass Merz auch gesagt hat Jetzt muss endlich mal etwas passieren Mit der Deregulierung, und wir könnten ja gleich mal bei der kleinen Legerstrategie anfangen.

00:21:52: Das ist der größte Murks, der in Brüssel seit vielen Jahren verzapft worden ist.

00:21:58: Aber wie gesagt ich finde da könnten sie mehr für Europa tun als wenn Sie jetzt die Entscheidungen von Anlegern Richtung EU-Investitionen ausschließlich steuern oder zu einem großen Teil steueren.

00:22:11: Richtig zumal dass die Festifizierung der Anleger gar nicht in diese Richtung geht.

00:22:17: Zwei, zwei tausend und zehn bist du Chef der Union.

00:22:21: Was ist deiner Meinung nach die größte Veränderung gewesen in diesen sechzehn Jahren im Management einer Fondsgesellschaft?

00:22:28: Also ich gebe dir mal die großen Knackpunkte, die ich gesehen habe.

00:22:31: Das war einmal zwothausunddreiztiend Fukushima.

00:22:35: da ging es auch nochmal um das Thema offener Immobilienfonds international.

00:22:38: Du weißt das.

00:22:40: dann war logischerweise covid-twanzigzwanzig.

00:22:43: Dann war es für mich der XXIV, XXII und XXII mit Ukraine.

00:22:48: Und die Folgen da daraus.

00:22:49: Für mich ist immer eines wichtig seit Jahrzehnten.

00:22:53: Normalität ist die Zeit zwischen den Krisen oder die wird immer kürzer.

00:22:57: Das ist glaube ich ganz, ganz wichtig!

00:22:59: Man isse immer so im beständigen Krisenmodus.

00:23:03: Man übt das de facto, dass das eine.

00:23:05: Das Zweite ist, seit Jahrzwanzig hat sich in der strategischen Planung einen neuen Komponent ergeben.

00:23:12: Weißt du, wir planen Kapitarmarktsituation.

00:23:14: Wir planen betriebswirtschaftliche Situation und wir plane demografische Situation.

00:23:19: Und all diese Dinge.

00:23:20: Und seit «Zwohnzwanzig» beschäftigen wir uns mit dem Thema Geopolitik.

00:23:24: Ich habe mir nie gedacht dass ich in mittelfristigen Planungen geopolitsche Szenarien – und zwar nicht für den Kapitalmarkt sondern für mein eigenes Unternehmen – mitlaufen lasse.

00:23:34: Seit «Zwo-tausend-zweiundzwanzi» haben wir wirklich geopolitische Szenaren die wir plann.

00:23:40: Also Beispiel!

00:23:41: Da war es nicht nur das Thema Zölle, sondern wir haben auch geplant Covid-II.

00:23:45: Null.

00:23:46: Denn nachdem Trump in seiner zweiten Amtszeit ja viele aus den Ministerien rausgeschmissen hat, war für uns eine Frage was passiert denn im USA wenn die nochmal Covid bekommen in einer Welle?

00:23:58: und was sind die Auswirkungen?

00:24:00: oder was ist das Thema Taiwan?

00:24:02: Und solche Dinge planen wir halt.

00:24:10: Wie hat sich das verändert seitdem du diesen Job machst?

00:24:13: Also letzten Endes, seit dreißig Jahren.

00:24:16: Ja gut es macht trotzdem immer noch Spaß aber du hast vorgekommen recht.

00:24:19: was halt den Vertrieb verändert hat war Bürokratie

00:24:23: und... Mifit letzten Ende oder?

00:24:25: Mifid hat den Vertrieb wirklich

00:24:27: verändert.

00:24:28: Das war so ein negativer Gamechanger Und das war de facto wie du sagst Regulierung.

00:24:35: Es

00:24:35: macht einfach alles komplexer und schwieriger.

00:24:40: Es macht es komplexe, es macht es schwieriger und ich frage mich aber wirklich ob es das besser macht also zumindest was den Schutz des Verbrauchers eingeht.

00:24:48: Nein!

00:24:48: Also das ist genau das Thema.

00:24:50: insbesondere in der vorletzten Legislaturperiode war ja immer die Fiktion dass wir vom unmündigen Bürger ausgehen.

00:24:58: Ja ja also der mündige Bürger ist ja schon lang passig.

00:25:01: Genau und ich gehe mal von der Fiktions des mündigen Bürgers aus...

00:25:05: Ne es gibt nur noch schutzbedürftige Opfer.

00:25:07: Ganz genau.

00:25:08: Also bündige Bürger, das gibt's nicht mehr.

00:25:09: Das ist kein politisches Leitbild mehr und schon gar nicht bei ESMA- und EU-Kommissionen.

00:25:13: Genau!

00:25:14: Und ich bin halt anders sozialisiert...

00:25:17: In all den Jahren jetzt haben wir ein bisschen über Corona gesprochen und über die Immobilienfonds und über Finanzkrise und überall das.

00:25:26: Was war das schlimmste Erlebnis?

00:25:28: Das unangenehmste Erlebnisse in diesen fünfunddreißig Jahren?

00:25:33: Das

00:25:33: war wie du weißt und wir müssen auch über die bösen Dinge reden der Fogmanagerskandal, den wir hatten.

00:25:38: Ach ja!

00:25:39: Dieses Frontrunning-Thema?

00:25:40: Ganz genau und das war ein Kollege, der hochgeschätzt war, er auch den Uni Global gemanagt hat und in Corona praktisch Folgendes ermöglicht wurde dass de facto aus dem Homeoffice Dinge getan wurden die nicht so ganz toll sind.

00:25:54: Die gute Nachricht ist es hat kein Anleger geschädigt, die schlechte Nachricht Das hat schon unserem Ruf nicht so gut getan.

00:26:02: Und ich bin neben den wirtschaftlichen Themen sehr stark damals berührt worden, weil ich habe das alles selber managen müssen durch das menschliche was mir dann ging.

00:26:12: Weil ich hab diesem Kollegen zutiefst vertraut.

00:26:15: Das war für mich eine der größten Enttäuschungen.

00:26:18: Das

00:26:18: glaube ich.

00:26:19: und jetzt zum schönsten Erlebnis Ja?

00:26:21: Und das schönste Erlebnes was ich hatte war de facto gemeinsam auch so ein bisschen mit dir als es mit dem richtigen Thema Riester losging.

00:26:32: Siehst da losging plus als mit ansparen, dass dann immer besser wurde.

00:26:36: Das sind so positive Erlebnisse.

00:26:39: Du bist jetzt fünf und dreißig Jahre bei der Union.

00:26:43: Hört sich ein bisschen an wie vierzig Jahre die Flipper ist?

00:26:46: Ja aber Flippers ist ein gutes Wort lautmalerisch weil fünfunddreißig jahre voller Elan und voller Energie was treibt dich eigentlich an?

00:26:57: warum schließt du morgens auf?

00:26:59: Was ist es, was dich da antreibt?

00:27:01: Ja

00:27:01: gut.

00:27:02: Das ist so... Also erstens ich hab jeden Tag gerne mit neuen Menschen, mit neuen Themen zu tun an neuen Orten und ich hatte immer das Glück dass sich immer viel unterwegs war, viele neue Menschen kennengelernt habe.

00:27:14: Und für mich jetzt das Leben kein nicht Risiko sondern Chance.

00:27:17: Wenn du aktiv verstehen willst, ist es so zwanzig Prozent von dem was ich bin Thomas Ich bin ja ganz blöd.

00:27:23: Vierzig Prozent!

00:27:24: Ich hab vor nichts Angst aber nicht weil ich arrogant bin Sondern weil das Leben für mich Chance ist.

00:27:28: Und ich glaube eins zu tiefst, wenn du nicht blöd bist und du siehst das Leben als Chancen hast, dann hast du auch noch Glück.

00:27:33: Das wären die letzten vierzig Prozent!

00:27:35: Und das habe ich immer versucht aktiv zu managen dein Schicksal selber in die Hand zu nehmen.

00:27:40: Und das Wort so unterlegt durch den Sport aber auch durch die Tatsache... Ich bin der Jüngste von drei Brüdern.

00:27:46: Ich musste immer kämpfen und das hab' ich zu Hause getan und das habe' ich auch im Sport getan.

00:27:51: Und dass war für mich immer wichtig.

00:27:52: Ich will Erfolg haben.

00:27:54: Erfolge ist ganz wichtig.

00:27:56: Mit dir hört jetzt einer der großen, der deutschen Fondswirtschaft auf.

00:28:02: Aber ich hoffe nicht ganz oder?

00:28:04: Nein!

00:28:04: Mit anderen Worten was magst du ab April?

00:28:07: Also erstes Mal muss ich... Die erste Priorität hat jetzt meine Frau weil die macht den Spaß genauso verrückt sein wie ich, thirty-fünf Jahre mit und jetzt muss erstmal sieben Vorlagen stehen was mehr als gerechtfertigt ist dass das eine Das zweite is' Ich werde Umziehen sechs Monate im Jahr in St.

00:28:25: Peter-Ording leben, weil das so meine zweite große Heimat ist.

00:28:29: und dann will ich drei Dinge tun.

00:28:31: Ich mache immer noch weiter ein paar Vorträge, die mich interessieren.

00:28:34: wenn jemand fragt Ein zwei Mandate Und natürlich auch politische Arbeiter

00:28:39: Dann wünsche ich dir bei all diesen Dingen weiterhin viel Erfolg Wünsch ihr viel Spaß dabei!

00:28:45: Ich bedauere persönlich sehr dass du jetzt bei der Union aufhörst muss ich ganz ehrlich sagen.

00:28:49: wie gesagt eine der großen verlässt hier Ein Stück weit das Deck, aber dir nach wie vor viel Erfolg Akki und alles Gute.

00:28:59: Und ich hoffe wir bleiben uns trotzdem immer noch verbunden in dieser Branche.

00:29:04: Die erst mal... Gehen nicht ganz!

00:29:05: Ja

00:29:05: also erstmal bleiben wir uns verbunden weil wir laufen uns ja immer wieder über den Weg dass es eine.

00:29:10: zweitens dir ein großes Dankeschön und deinen allen Kollegen vom BVE für die sensationelle Arbeit die ihr für die Branche macht.

00:29:17: Ich kann das auch im Vergleich zum GTV Vergleichen.

00:29:20: schaut mal was ihr von Apparatern hat, die.

00:29:22: Also wenn man Effizienz lernen will, könnte sich der GD-Former bei euch mal etwas abgucken.

00:29:27: Deine Präsenz überall, ob das in Berlin oder Bursel ist und deswegen auch ein großes Dankeschön!

00:29:32: Und vor allen Dingen... Das Gute bei uns beiden ist wir haben ja nicht immer nur geredet, wenn es gute Zeiten gab.

00:29:37: Wir haben insbesondere gerede, wenn's schlechte Zeiten gab und das zeichnet halt Dinge aus.

00:29:40: Deswegen großes Dankgeschön für dich eine BVI alles alles Gute aber insbesondere beste Gesundheit.

00:29:46: Ja auch Akki.

00:29:47: nochmal vielen Dank für alles Und Ihnen liebe Zuhörer, bis zum nächsten Mal.